|
Kommunikationstraining für Pflegepersonen Dr. Svenja Sachweh |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Die Methode(n): Angewandte Gesprächsforschung und mehr
Meine Arbeit basiert auf der Angewandten Gesprächsforschung. Das bedeutet, dass alle zu vermittelnden Inhalte das Ergebnis der Analyse echter Pflegegespräche sind.
Aufgenommene Gespräche werden dafür verschriftlicht und anschließend nach allen Regeln linguistischer Kunst untersucht.
Dabei interessieren
- die Wortwahl,
- die Länge und Komplexität der Äußerungen, also u.a. ihre Verständlichkeit,
- die Deutlichkeit und die Lautstärke, mit der gesprochen wurde,
- und natürlich die Reaktionen der Pflegebedürftigen auf die Worte des Personals.
Vorteile der Angewandten Gesprächforschung
- Wissenschaftliche Erkenntnisgrundlage
- Analytische Präzision
- Keine realitätsfernen, ausgedachten Beispiele, sondern Arbeit mit authentischen Gesprächen
- Keine komplexen, pflegefernen Theoriegebäude, sonder konkrete Tipps aus der Praxis für die Praxis
- Vermittlung und Diskussion gleichwertiger Verhaltensalternativen statt "Patentrezepte"
- Kein Anspruch auf absolute und von den TeilnehmerInnen unanfechtbare Wahrheiten!
Selbstverständlich wird das linguistische Wissen durch die nötigen Kenntnisse hinsichtlich Alterskrankheiten, Verfahrensweisen und Zwänge in der Altenpflege, etc. ergänzt.
In den Seminaren zusätzlich verwendete Elemente/Methoden Hier finden Sie Impressionen vom Seminarbetrieb...
- möglichst viel Humor
- reichlich Audio- und Videopräsentationen verbaler und nonverbaler Pflegekommunikation
- viele Lehrgespräche: Diskussion von Beispielgesprächen und Videoausschnitten/DVDs
- einige kurze, einführende Folienvorträge
- in Maßen Arbeit in Kleingruppen
- ein paar themenbezogene Phantasiereisen in die Wahrnehmungswelt der Pflegebedürftigen
- wenige Rollenspiele bzw. szenisches Spiel
- immer mal wieder Körper(wahrnehmungs-)übungen